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Hello Mindstorms, hello TRACK3R

Die erste Mission haben wir erfolgreich bestanden. Drei hoch konzentrierte Stunden waren wir dabei und vergingen im Flug.

Das Basis-Modell des TRACK3R lag schon bereit, denn eine Lego-Schachtel bleibt nie lange unberührt. So konnten Mrtz und Hnz gleich mit den Missionen loslegen. Die unterschiedlichen Werkzeuge waren mehrheitlich einfach zu bauen.

Erste Schritte mit dem Storyboard

Eine genaue Betrachtung und Analyse des Missions-Videos ergab ein kleines Storyboard für die Programmierung. Dieses hat sich zum Beispiel in der Mission 04 so gelesen:
– vorwärts und drehen
– droht mit dem Hammer oben und täuscht einen Schlag an
– so ruckelt TRACK3R endlos
– bis der Infrarot-Sensor einen Angriff erkennt
– dann dreht er sich um 180°
– und haut zu

Schritt für Schritt setzten wir das Storyboard in ein Programm um. Die Verbindung via Bluetooth hat sich dabei sehr bewährt. Ein einzelner Block konnte im Programm gesetzt und eingestellt und durch TRACK3R gleich ausgeführt werden. Ebenso haben wir uns dadurch an die einzugebenden Werte in den Blöcken getastet und ein Gefühl dafür entwickelt.

Ausflug in die Geometrie

Die diversen Werte bei den Motoren sind immer noch unklar geblieben. Der «Bewegungslenkungs-Block» bietet sehr viele Möglichkeiten für die Steuerung an. An dieser Stelle haben wir uns mit Grad beschäftigt.

Die Mutter aller Schweizer Uhren
Die Mutter aller Schweizer Uhren

Eine Uhr diente zur Erklärung. Einmal rundum, also ein voller Kreis, sind 360 Grad. Von 12 Uhr bis 3 Uhr ist es ein Viertelkreis und damit 90 Grad.

Abstecher in die Mathematik

Neu entdeckten wir die Welt der negativen Zahlen. Die Temperaturen mit Übernull respektive Unternull machten die Erklärung einfach. Mrz fasste das wunderbar so zusammen:

«Wir brauchen das zum vorwärts und wieder retour fahren.»

Thermometer mit Fahrenheit und Grad Celsius
Thermometer mit Fahrenheit und Grad Celsius

Oha, jetzt auch noch Mechanik

Mrz erzählte, wie sein TRACK3R über kleine Holzstäbe gefahren sein. Dies brachte mich zur Frage, wie denn grössere Hindernisse zu überwinden seien. «Dann nehme ich das Hammer-Werkzeug und zerschlag das Hindernis». So dachte ich mir härteres Material aus und stellte im in Gedanken ein Beton-Element in den Weg. «Sprengen darfst Du aber nicht!» So kamen wir auf grössere Rollen und vorne angehobene Raupen zu sprechen.

Ein Raupenantrieb zur Überwindung grösserer Hindernisse
Ein Raupenantrieb zur Überwindung grösserer Hindernisse

Mission um Mission machte uns an Erfahrung reicher und die Werkzeuge von TRACK3R zahlreicher. Wir lernten viele unterschiedliche Programmierblöcke kennen. Einerseits zur Steuerung der Motoren, aber auch wie Schlaufen und Wiederholungen programmiert werden und Sensoren abgefragt werden.

Auch wenn TRACK3R zuerst nicht sehr spektakulär aussieht, stellt er sich mit seinen unterschiedlichen Werkzeugen als sehr wandlungsfähig heraus.

Die Mission 03 im Video

Nicht immer kann die Mission 03 erfolgreich abgeschlossen werden.

Published in Mindstorms Allgemein

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